10 Tage Insider-Route: Sardinien abseits der Klassiker
Für Wiederholungstäter oder alle, die von Anfang an tiefer graben wollen: Diese Route verbindet unsere "Krass, aber wahr"-Geschichten zu einer eigenen Rundreise im Uhrzeigersinn um die Insel.
Statt der bekanntesten Strände stehen hier ungewöhnliche Orte im Zentrum – eine gute Ergänzung zu einer klassischeren Route wie unserer 11-Tage-Rundreise, oder als eigenständige Reise für alle, die die Insel schon einmal "normal" gesehen haben.
Der Routenverlauf
- Tag 1 – Ankunft in Olbia: Anreise per Fähre oder Flug, erste Nacht im Nordosten.
- Tag 2 – Gallura: Auf dem Weg an die Nordküste ein Stopp beim Museum zur Sa Femina Accabadora in Arzachena.
- Tag 3 – Nordwesten: Weiter nach Stintino, von dort ein Tagesausflug auf die ehemalige Gefängnisinsel Asinara.
- Tag 4 – Sinis-Halbinsel: Weiterfahrt an der Westküste entlang nach Cabras, mit den Riesen von Mont'e Prama und den uralten Schilfbooten Is Fassonis.
- Tag 5 – Weiterfahrt Richtung Cagliari: Unterwegs ein Abstecher zu einer der bekannten Domus-de-Janas-Nekropolen im Südwesten.
- Tag 6 – Cagliari: Das Castello-Viertel, das dem Königreich Sardinien seinen Namen gab, dazu nach Möglichkeit ein Konzert mit den traditionellen Launeddas, die vor allem im Süden der Insel gespielt werden.
- Tag 7 – Ogliastra: Weiter an die Ostküste zum viermal überfluteten Geisterdorf Gairo Vecchio.
- Tag 8 – Barbagia: Die Wandmalereien von Orgosolo, die Langlebigkeits-Region Blue Zone Barbagia und für Mutige eine Kostprobe des berüchtigten Casu Marzu.
- Tag 9 – Nuoro & Supramonte: Su Filindeu im nahen Lula probieren, wenn gerade ein Festtag ansteht, dazu die Wanderung zum versteckten Bergdorf Tiscali.
- Tag 10 – Zurück Richtung Olbia & Abreise: Rückfahrt in den Nordosten zum Fährhafen oder Flughafen.
Zwölf Insider-Geschichten, eine Rundreise: Diese Route zeigt, dass Sardinien auch für Wiederholungsbesucher noch lange nicht auserzählt ist.
Für wen sich diese Route eignet
Am besten geeignet für Reisende, die Sardinien schon einmal besucht haben oder bewusst abseits der Hauptattraktionen unterwegs sein möchten. Alle Hintergrundgeschichten dazu gebündelt im Insider-Bereich auf der Startseite.
Praktischer Tipp: Für Asinara und einige der abgelegeneren Stationen lohnt sich eine Vorab-Recherche zu Öffnungszeiten und Tour-Anbietern – anders als an den grossen Stränden gibt es hier keine durchgehende touristische Infrastruktur.