Mit der Fähre nach Sardinien: Die Schiffe
Wer mit dem eigenen Auto anreisen möchte, kommt an der Fähre kaum vorbei. Ein Überblick über die grossen Reedereien und was moderne Autofähren nach Sardinien heute an Bord bieten.
Die wichtigsten Reedereien
Auf den Routen zwischen dem italienischen Festland (und teils Frankreich) und Sardinien verkehren vor allem vier grosse Reedereien: Moby Lines, Tirrenia, Grimaldi Lines und Grandi Navi Veloci (GNV). Alle betreiben moderne Autofähren mit Kabinen, Restaurants und Aussendecks – der Komfortunterschied zu einer klassischen Kreuzfahrt ist kleiner, als man erwarten würde.
Beispiel: Moby Legacy & Moby Fantasy
Die beiden baugleichen Schwesterschiffe von Moby Lines sind seit 2023 zwischen Livorno und Sardinien im Einsatz. Mit 237 Metern Länge und Platz für bis zu 3.000 Passagiere sowie 441 Kabinen zählen sie laut Reederei zu den grössten je gebauten Passagierfähren der Welt – ein gutes Beispiel dafür, wie gross moderne Fähren auf dieser Strecke inzwischen sein können. Auf der Route Genua–Olbia sind dagegen oft die kleineren Schiffe Moby Aki und Moby Orli im Einsatz.
Was an Bord meist geboten wird
- Kabinen in verschiedenen Kategorien, von einfachen Innenkabinen bis zu Aussenkabinen mit Fenster.
- Restaurants und Bars, von Selbstbedienung bis Bedienrestaurant.
- Aussendecks zum Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang beobachten.
- Autodeck mit Platz für PKW, Wohnmobile und teils auch Motorräder.
Praktische Hinweise
- Rechtzeitig einchecken: Der Check-in fürs Autodeck ist meist 2–3 Stunden vor Abfahrt – aktuelle Zeiten bei der jeweiligen Reederei prüfen.
- Frühzeitig buchen: In der Hauptsaison (Juli/August) sind beliebte Abfahrtszeiten und günstige Kabinenkategorien schnell ausgebucht.
- Haustiere: Die meisten Reedereien bieten haustierfreundliche Kabinen an – Details vorab klären, falls relevant.