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Hafen von Genua
Anreise

Fährhäfen im Vergleich: Von wo nach Sardinien?

Wer mit dem eigenen Auto nach Sardinien reist, hat die Wahl zwischen mehreren Abfahrtshäfen in Italien und sogar Frankreich. Ein Überblick, welcher Hafen für welche Route sinnvoll ist.

HafenReedereienZiele auf SardinienAm besten für
GenuaMoby, Tirrenia, GNVOlbia, Porto TorresCH/Süddeutschland, grösste Auswahl
Savonaje nach Saisonwie GenuaAusweichhafen, wenn Genua ausgebucht
LivornoMoby, GrimaldiOlbia, Golfo AranciSüddeutschland/AT/CH via Gotthard-Brenner
CivitavecchiaTirrenia, GrimaldiOlbia, Cagliari, Porto Torres, ArbataxKombination mit Rom-Trip
Toulon (F)Sardinia FerriesPorto TorresFrankreich, West-/Norddeutschland, Benelux

Genua

Der grösste und am besten angebundene Fährhafen für Sardinien-Reisende aus Mitteleuropa. Von hier verkehren Moby, Tirrenia und GNV unter anderem nach Olbia und Porto Torres. Vorteil: gute Autobahnanbindung und die grösste Auswahl an Abfahrtszeiten. Auf der Nachtroute nach Olbia setzt Moby zum Beispiel die Schiffe Moby Aki und Moby Orli ein.

Savona

Liegt nur rund 40 Kilometer von Genua entfernt und dient bei manchen Reedereien als Ausweichhafen mit eigenen Abfahrten – praktisch, wenn die Verbindung ab Genua ausgebucht ist oder zeitlich nicht passt.

Livorno

Der Fährhafen liegt mitten in der lebhaften Hafenstadt der Toskana. Moby und Grimaldi bedienen von hier die Strecke nach Olbia bzw. Golfo Aranci. Ein Vorteil gegenüber Genua: Wer aus Süddeutschland, Österreich oder der Schweiz über den Gotthard/Brenner anreist, hat oft eine kürzere Strecke zum Hafen.

Civitavecchia (bei Rom)

Der wichtigste Fährhafen im Zentrum Italiens, bedient von Tirrenia und Grimaldi nach Olbia, Cagliari, Porto Torres und Arbatax. Sinnvoll, wenn ohnehin eine Zwischenstation in Rom geplant ist oder man von weiter südlich anreist.

Toulon & Frankreich

Seit 2016 gibt es mit Sardinia Ferries auch direkte Verbindungen ab Frankreich: Toulon–Porto Torres sowie Porto Vecchio (Korsika)–Porto Torres. Für Reisende aus Frankreich, Westdeutschland oder der Westschweiz kann das die Anfahrt zum Hafen deutlich verkürzen – dafür ist die Überfahrt selbst meist länger als von den italienischen Häfen.

Grundsätzlich gilt: Je näher der Fährhafen an der eigenen Anreiseroute liegt, desto mehr Zeit gewinnt man – auch wenn die reine Überfahrt dadurch manchmal etwas länger ausfällt.

Welcher Hafen passt zu wem?

Praktischer Hinweis: Reedereien, Routen und bediente Zielhäfen ändern sich saisonal. Vor der Buchung lohnt sich ein Preis- und Routenvergleich über ein Fährportal, das mehrere Reedereien gleichzeitig anzeigt.