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Pferd auf Sardinien
Natur

Tiere auf Sardinien: Wildpferde, Esel & Gänsegeier

Sardinien war lange von Wasser vom italienischen Festland getrennt – entsprechend hat sich auf der Insel eine eigene, teils endemische Tierwelt entwickelt. Ein paar Tiere, auf die es sich zu achten lohnt.

Die Wildpferde der Giara

Auf der Hochebene Giara di Gesturi im Landesinneren lebt eine eigene Kleinpferd-Rasse in freier Wildbahn: das Cavallino della Giara. Die Tiere sind deutlich kleiner als gewöhnliche Hauspferde und leben das ganze Jahr über draussen auf der basaltischen Hochebene – ein seltenes Bild in Europa.

Die weissen Esel von Asinara

Auf der vorgelagerten Insel Asinara im Nordwesten lebt eine auffällige Eselrasse: weiss, mit auffallend blauen Augen. Die Insel war lange Sperrgebiet (zunächst Quarantänestation, später Hochsicherheitsgefängnis) und ist heute ein Nationalpark – ein Grund, warum sich hier eine so ungewöhnliche Population halten konnte. Die bewegte Geschichte der Insel – von der Mafia bis zum Nationalpark – erzählen wir in unserem eigenen Artikel zu Asinara.

Mufflons im Supramonte

In den Bergregionen, vor allem im Supramonte im Osten der Insel, leben Mufflons – robuste Wildschafe mit charakteristisch geschwungenen Hörnern. Sichtungen sind nicht garantiert, aber bei Wanderungen in unberührteren Bergregionen durchaus möglich.

Der Gänsegeier von Bosa hat eine Flügelspannweite von bis zu 2,8 Metern – auf Sardinien wurde die Art gezielt wiederangesiedelt und ist heute nur zwischen Bosa und Capo Caccia bei Alghero zu beobachten.

Flamingos in den Küstenlagunen

Rosa Flamingos sind auf Sardinien keine Seltenheit: Sie sind regelmässig in Küstenlagunen zu beobachten, etwa hinter dem Strand La Cinta bei San Teodoro, bei Porto Giunco (Villasimius) oder in den Salinen bei Cagliari.

Praktische Hinweise