Die schönsten Ausflugsziele auf Sardinien
Neben den Stränden hat Sardinien einiges zu bieten: markante Inseln, jahrtausendealte Bauwerke und spektakuläre Höhlen. Eine Auswahl an Ausflugszielen, die einen Tag wert sind.
Isola Tavolara (Nordosten)
Direkt vor San Teodoro erhebt sich ein knapp sechs Kilometer langer Kalksteinfelsen: die Insel Tavolara, deren Felsmassiv fast 600 Meter hoch aufragt. Von Porto San Paolo legen in der Saison Boote zur Insel und um sie herum ab, oft kombiniert mit einem Stopp zum Schnorcheln. Kurios: Im 19. Jahrhundert soll die Insel offiziell zum unabhängigen Königreich erklärt worden sein.
La Maddalena-Archipel (Norden)
Vor Palau liegt ein Archipel aus sieben Hauptinseln mit puderweissen Buchten und kristallklarem Wasser, heute ein Nationalpark. Bootsausflüge ab Palau sind die klassische Art, die Inselgruppe zu erkunden – ein Höhepunkt ist meist die Bucht von Cala Coticcio auf Caprera, wegen ihrer Farben auch "Tahiti" genannt.
Grotte di Nettuno (Nordwesten)
Rund 25 Kilometer von Alghero entfernt liegt eine der eindrücklichsten Tropfsteinhöhlen Italiens: weite Kammern mit Stalaktiten und Stalagmiten rund um einen unterirdischen See. Erreichbar ist die Grotte entweder per Boot ab Alghero oder zu Fuss über die "Escala del Cabirol" – eine spektakuläre, in den Fels gehauene Treppe mit 654 Stufen entlang der Steilküste.
Su Nuraxi di Barumini (Landesinneres)
Die eindrücklichste erhaltene Nuraghen-Anlage der Insel: eine bronzezeitliche Turmburg mit vier Ecktürmen und einem umliegenden Dorf, bewohnt vom 13. bis 6. Jahrhundert vor Christus. Seit 1997 UNESCO-Weltkulturerbe und ein guter Anlass, auch das weniger touristische Landesinnere zu sehen.
Altstadt von Cagliari (Süden)
Die Hauptstadt der Insel wird von vielen Reisenden übersprungen – zu Unrecht. Das historische Zentrum Castello thront auf einem Hügel über der Stadt und bietet Ausblicke über den Golfo di Cagliari, dazu ein römisches Amphitheater und enge Gassen abseits der Küstenorte.