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Felsbogen und türkises Wasser bei Cala Goloritzé
Strände

Cala Goloritzé: Wanderung zur berühmten Bucht

Kein Strand Sardiniens ist so oft auf Postkarten zu sehen wie Cala Goloritzé: ein schmaler Kiesstrand, umrahmt von steilen Kalkfelsen und einem markanten Felsbogen – seit 1995 UNESCO-Naturdenkmal.

Zu Fuss oder mit dem Boot

Cala Goloritzé ist nicht mit dem Auto erreichbar. Zwei Wege führen hin: Die Wanderung ab dem Golgo-Plateau bei Baunei dauert rund 1 bis 1,5 Stunden pro Richtung, teils steil und in der Mittagshitze anstrengend. Alternativ bringen Boote von Cala Gonone, Santa Maria Navarrese oder Arbatax direkt hin – bequemer, aber wetterabhängig.

Zugangsregeln

Der Zugang ist limitiert und kostenpflichtig (Ticket für den Wanderweg über das Golgo-Plateau), um die Naturlandschaft zu schützen. Tickets gibt es meist vor Ort oder online über die Gemeinde Baunei – in der Hochsaison lohnt sich eine Reservierung im Voraus.

Praxistipp: Für die Wanderung genug Wasser mitnehmen – auf dem Weg gibt es keine Einkaufsmöglichkeit. Feste Schuhe statt Sandalen, der Weg ist streckenweise felsig.

Was die Bucht besonders macht

Der freistehende Felsbogen "Aguglia di Goloritzé" prägt die Kulisse und ist bei Kletterern beliebt. Das Wasser changiert von tiefem Blau zu leuchtendem Türkis, der Kiesstrand ist klein – entsprechend voll kann es in der Hochsaison mittags werden.

Am schönsten ist Cala Goloritzé am frühen Morgen, bevor die ersten Bootstouren eintreffen.